Magnetfeldtherapie

1. Geschichte der Magnetfeldtherapie
2. Wirkungsweise der Magnetfeldtherapie
3. Anwendungsgebiete für die Magnetfeldtherapie
4. Nebenwirkungen der Magnetfeldtherapie


1. Geschichte der Magnetfeldtherapie

Unser Leben ist seit tausenden Jahren an das Magnetfeld der Erde gewöhnt. Ohne ernsthafte Folgen könnten wir nicht auf diese Einwirkung verzichten. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass bis vor Christi Geburt zurückdatierte Berichte über die heilende Kraft von Magneten bekannt sind.
Erst die modernen biophysikalischen Forschungsergebnisse, sowie die Entwicklung moderner Anwendungs- und Testgeräte, belegten die Erfolge der Magnetfeldtherapie.

2. Wirkungsweise der Magnetfeldtherapie

Im Zentrum der Erklärungen steht die Wirkung magnetischer Felder auf die Zellen und auf den an ihrer Hülle stattfindenden Transport elektrisch geladener Teilchen wie Natrium-, Kalium- und Calciumionen. Gesunde Zellen erhalten einen Spannungsunterschied an ihrer Hülle durch aktiven Transport von elektrischen Ladungen aufrecht. Fehlt jedoch dieser Spannungsunterschied, so ist der Stoffwechsel der Zelle gestört.

Ursachen hierfür sind nicht nur altersbedingte Erkrankungen, sondern auch zunehmend Folgen von Stress, Bewegungsmangel und Umwelteinflüssen, die einen Sauerstoffmangel im Gewebe mitverursachen und bei Erkrankungen verstärkt Beachtung finden müssen.

Pulsierende Magnetfelder durchdringen den menschlichen Körper vollständig bis hin zur einzelnen Zelle und sind durch Beeinflussung der elektrischen Ströme in der Lage, den Transport von geladenen Teilchen anzuregen und eine Normalisierung des Zellmembranstoffwechsels herbeizuführen.

Nach Einwirkung des Magnetfeldes steigt der Stoffwechsel der Zellen messbar an. Schad- und Schlackenstoffe werden im Rahmen eines gesteigerten Stoffwechsels in Bewegung gesetzt und abtransportiert. Darüber hinaus konnte ein allgemeiner Effekt der Magnetfeldtherapie festgestellt werden, z.B. Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Krampflösung, Steigerung von Immunität und Wohlbefinden.

Die Magnetfeldtherapie soll dabei andere Therapien nicht ersetzen, sie wird vielmehr als Ergänzung oder zur Vorbeugung eingesetzt.

3. Anwendungsgebiete für die Magnetfeldtherapie

• "Rheumatische Erkrankungen" wie Arthritis, Ischialgie, Lumbalgie, Gelenkarthrose, Osteoporose, aber auch Sportverletzungen, Frakturen, Zerrungen. 
• "Erkrankungen des Gefäss- und Kreislaufsystems" wie Durchblutungsstörungen oder Störungen der Blutdruckregulation. 
• "Immunologische Erkrankungen" wie Allergien oder Heuschnupfen. 
• "Psychovegetative Störungen" wie Schlafstörungen, Mattigkeit, Wetterfühligkeit, Migräne, Nervosität

4. Nebenwirkungen der Magnetfeldtherapie

Im Bereich der extrem niederfrequenten Magnetfelder, in denen sich die Magnetfeldtherapie bewegt, liegt keine Gefahr von Schädigungen vor. Auch bei langen Dauerbehandlungen wurden keine nachteiligen Erfahrungen gemacht.

Die Magnetfeldtherapie sollte nicht angewendet werden bei Patienten mit Herzschrittmacher, während der Schwangerschaft, bei ausgedehnten Pilzerkrankungen, akuter TBC und jugendlichem Diabetes.