Ozontherapie

1. Was ist Ozon
2. Wo kommt Ozon vor
3. Wie wird Ozon hergestelt
4. Wirkung des Ozons im menschlichen Körper
5. Durchführung der Ozontherapie
6. Anwendungsgebiete der Ozontherapie


1. Was ist Ozon

Ozon ist eine besondere Modifikation des Moleküls Sauerstoff, welches aus 3-atomigen Molekülen besteht. Es ist ein charakteristisch wirkendes Gas. Ozon ist schwerer als Luft. Je nach Konzentration ist es bläulich bis farblos. Es hat eine sehr hohe Oxidationswirkung, weswegen es auch als "Aktivsauerstoff" bezeichnet wird.


2. Wo kommt Ozon vor

Ozon ist ein natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre. In Höhen von 10 bis 40 km befindet sich eine dünne Ozonschicht, ohne die ein Leben auf unserer Erde nicht möglich wäre.


3. Wie wird Ozon hergestellt

Ozon wird aus reinem Sauerstoff und einer sehr hohen elektrischen Entladungsenergie eines Entladungsgenerators hergestellt. Erstmals hat Werner von Siemens 1957 Ozon so erzeugt. Dieses Verfahren ist prinzipiell zur Herstellung unseres medizinischen Ozons ("Aktivsauerstoff") unverändert geblieben.

Die "Ozon-Therapie" ist ungefähr 80 Jahre alt und wird von Ärzten seither weltweit mit großem Erfolg durchgeführt. Bei sachgemäßer Anwendung ist die Ozonbehandlung frei von Nebenwirkungen.


4. Wirkung des Ozons im menschlichen Körper

  • Deutliche Verbesserung der Fliesseigenschaften des Blutes, wodurch sämtliche Arten von Durchblutungsstörungen (Herz, Gehirn, Beine, Augen, Ohren) positiv beeinflusst werden. 

 

  • Wesentliche Verbesserung des Stoffwechsels der Zellen. Diese stellen den Motor der Energiegewinnung des Körpers dar. 

 

  • Verbesserte Sauerstoffversorgung aller Gewebe. 

 

  • Entgiftung der Leber. 

 

  • Senkung erhöhter Blutfette (Cholesterin und Triglyceride als wichtige Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall)


Abtötung vieler Bakterien und Viren. Ozon ist deshalb sehr gut wirksam bei virusbedingten Erkältungskrankheiten oder Virushepatitis. 


5. Durchführung der Ozonthetrapie

Die Durchführung erfolgt vorwiegend als grosse intravenöse Eigenblutbehandlung. Hierbei werden dem Patienten ca. 100 ml Blut mit einer Vakuumflasche entnommen und mit Ozon vermischt. Das so behandelte Blut wird danach in den Körper zurückgeführt.

Die Menge des Blutes und die Konzentration des Ozons wird je nach Krankheitsbild und Patient individuell vom Arzt festgelegt. In der Regel sind für eine Kur 8 bis 10 Behandlungen erforderlich, die normalerweise 2 x pro Woche durchgeführt werden.


6. Anwendungsgebiete der Ozontherapie

  • Sämtliche Durchblutungsstörungen (z.B. der Beine, der Augen, des Gehirns, des Herzens) 

 

  • Vorbeugung und Nachbehandlung des Schlaganfalls 

 

  • Arterienverkalkung der Herzkranzgefässe (koronare Herzerkrankung, Angina pectoris), sowie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) 

 

  • Sämtliche Leberschäden (z.B. durch Alkohol, Viren oder Medikamente) 

 

  • "Rheumatische Erkrankungen" 

 

  • Allgemeine Abgeschlagenheit, Leistungs- und Konzentrationsschwäche 

 

  • Erhöhung der Blutfettwerte, sowie Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut (Gicht) 

 

  • Verzögerte körperliche Erholung nach schweren Erkrankungen (Operationen, Infektionskrankheiten) 

 

  • Als unterstützende Therapie bei Krebserkrankungen  

 

  • Hauterkrankungen verschiedenster Art (z.B. Ekzeme, Akne) 

 

  • Viele Arten von Schwindelanfällen. 

 

  • Migräne 

 

  • Tinnitus 

 

  • Virusinfekte (z.B. "Grippe")